Wochenrückblick Juni 2019 IV

Johannistagsfeier der Johanniter

Der 24. Juni ist der Tag des Heiligen Johannes. Der Johannistag (auch Johanni, Johannisfest und Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Mit diesem Tag endet nicht nur die Spargelernte, er ist auch Namensgeber vieler Traditionen und Pflanzen, wie der Johannisbeere, die jetzt reif ist. Die größte Bedeutung hat der Tag aber für den Johanniter-Orden, der alleiniger Träger der Johanniter-Unfallhilfe ist und mit dieser Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betreibt. Im Landkreis Stendal ist er für den Rettungsdienst zuständig und Träger des Johanniter-Krankenhauses in Stendal. Die Gründung des Ordens geht auf ein bereits einige Jahrzehnte vor dem Ersten Kreuzzug von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gestiftetes Hospital zum Heiligen Johannes zurück.

Aufgrund der Bedeutung der Johanntier im Landkreis bin ich gerne der Einladung zur Johannisfeier am 24. Juni in die Jacobi-Kirche nach Stendal gefolgt. Nach einem Gottesdienst wurden verdienstvolle Mitarbeiter geehrt. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, konnte die Johanniter-Unfallhilfe noch ein Versorgungsfahrzeug übernehmen. Mit diesem Fahrzeug können bei Einsätzen bis zu 100 Personen versorgt werden. Dieser Wagen wurde aus Spenden finanziert. Vielen Dank dafür!

 

 

Generalversammlung VR PLUS

Am Montag Abend nahm ich an der Generalversammlung der VR PLUS Altmark-Wendland eG in Seehausen teil. Da die Genossenschaft in den letzten Jahren so stark gewachsen, gibt es wenige Plätze an denen sich die über 600 Genossenschaftsmitglieder treffen können - die Wischelandhalle in Seehausen machts möglich. Auf der Versammlung wurden der Vorstand und der Aufsichtsrat mit sehr großer Mehrheit entlastet. In ihrem Rechenschaftsbericht ging Vorstandsvorsitzende Grit Worsch auf das Dürrejahr 2018 ein. Dieses hat vielen landwirtschaftlichen Betrieben wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Es gab Unternehmen, die unter 80% Ernteeinbußen litten, einige haben sich sogar abgemeldet. Deshalb wurde weniger investiert, weniger Treibstoff und Düngemittel gekauft. Deshalb war auch das Ergebnis der VR PLUS negativ beeinträchtigt. Der Klimawandel wirkt sich also schon negativ auf unsere Wirtschaft aus.

Zu schaffen macht den Landwirten aber nicht nur das Klima, sondern auch der starke Druck großer Konzerne und Investoren beim Landkauf, welches die Bodenpreise erheblich verteuert hat. Aber auch die EU-skeptischen und nationalistischen Bewegungen in Europa und der Welt sowie die damit verbundenen Einschränkungen des Freihandels werden auch die heimische Landwirtschaft weiter negativ treffen. Alles in allem keine rosigen Aussichten, wenn man die weltpolitische Lage betrachtet.

Programm zum Altmärkischen Heimatfest steht

Am Dienstag konnten wir nach einer schönen Begrüßung durch "Die kleinen Strolche auf einer Pressekonferenz in Walsleben das Programm des Altmärkischen Heimatfestes (21. - 25.08.) bekannt geben. An dem Termin nahmen die Landräte aus Stendal und Salzwedel, Michael Ziche und Carsten Wulfänger, der Vorsitzende des Altmärkischen Heimatbundes, Norbert Lazay und die Ortsbürgermeisterin, Christine Klooß, teil.

Ich bin richtig stolz, dass wir solch umfangreiches Programm auf die Beine stellen konnten. Hieran haben nicht nur die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Osterburg mit Unterstützung des Altmärkischen Heimatbundes und er beiden Landkreis gewirkt, es haben sich auch ganz viele Einwohner des Ortes ehrenamtlich eingebracht und mitgeholfen. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Ich bin froh, dass ich meine Zusage, bis zum Heimatfest die gesperrte Uchtebrücke am Sportplatz zu erneuern halten kann. Obwohl wir keine Förderung des Landes erhalten, haben wir eine Lösung gefunden. Vor dem Fest wird die neue Brücke aufgebaut und bleibt dann auch vor Ort.

Das vollständige Programm findet ihr auf dem Link zur Stadt Osterburg.

Und die Presseberichte hier: Volksstimme

Auswertung Stadt- und Spargelfest

Mittwoch vormittag wurde im Beisein der Vertreter von Radio Brocken, Schaustellerbetrieb Lothar Welte, Wirtschafts-Interessen-Ring, Händler der Einkaufsstraße, Polizei und Ordnungsamt das letzte Stadtfest ausgewertet. Alle waren sehr zufrieden. Es gab wenig, was zu verbessern ist. Insbesondere der neue Medienpartner (Radio Brocken) und die Initiative der Einzelhändler der Einkaufsstraße haben dem Fest einen weiteren positiven Schub gegeben. Im nächsten wird das Fest vom 8. - 10. Mai durchgeführt. Am bewährten Konzept wird nichts geändert. Die Partner bleiben alle im Boot. Da immer mehr Gäste zum Stadt- und Spargelfest kommen, werden wir uns 2020 um eine bessere Erreichbarkeit der Parkplätze kümmern. Erweitert werden soll die Initiative der Händler bis in den nördlichen Bereich der Breiten Straße (bis zur Jüdenstraße). Ich bin allen Akteuren sehr dankbar, wie engagiert sie jedes Jahr das Fest vorbereiten und durchführen. Dieses hat sich mittlerweile zu einem weit über Osterburgs Grenzen hinaus beliebtes Stadtfest entwickelt. Weiter so!

Speed-Dating bei den Wirtschaftsjunioren

Etwa 60 Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren zum Business-Speed-Dating im Rahmen des 3. Altmärkischen Business Lounge der Wirtschaftsjunioren nach Krumke gekommen. Und weil der Pferdesport hier Tradition hat, fand das diesmal in Kutschen statt!

4 Personen, 5 Minuten Zeit, sich einander vorzustellen. Dann wird gewechselt, sodass jeder in kürzester Zeit maximal viele interessante Kontakte knüpfen kann. Anschließend blieb bei gutem Essen genug Zeit, die angebrochenen Gespräche zu vertiefen. Dass trotz 37 Grad die meisten sogar gern noch etwas länger gemacht hätten, spricht für eine gelungene Veranstaltung! 

Und diese bot den passenden Rahmen, um 6 neue Mitglieder in die Reihen der Wirtschaftsjunioren Altmark aufzunehmen. Der Förderverein schloss sich an und begrüßte sogar 9 neue Unterstützer. Herzlich willkommen! Gemeinsam mit Landrat Carsten Wulfänger begleiteten wir die Aufnahme und hielten jeder ein kurzweiliges Grußwort.

Vorstandssitzung zum Flurbereinigungsverfahren A14 - Krevese

Donnerstag Abend fand die zweite Sitzung des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung A14 - Krevese statt. Das Landesverwaltungsamt als obere Flurbereinigungsbehörde hat mit Beschluss vom 06.11.2018 das Flurbereinigungsverfahren A14-Krevese im Landkreis Stendal für Teile der Gemarkungen Krevese, Krumke, Osterburg und Rossau angeordnet. Das Verfahrensgebiet umfasst 1724Hektar und ist auf der Karte dargestellt. Für den Bau der Autobahn wird im Verfahrensgebiet eine Fläche von ca. 68 ha benötigt. Hieraus ergibt sich ein Landabzug von ca.3,96 %. Durch den geplanten Bau der Bundesautobahn A14 werden in der Verkehrseinheit 2.2 im Bereich Krevese landwirtschaftliche Grundstücke in großem Umfang in Anspruch genommen, wirtschaftlich zusammenhängende Flächen durchschnitten und das vorhandene Wege-und Gewässernetz in Mitleidenschaft gezogen.
Ziel des Verfahrens ist es, die entstehenden Nachteile für die allgemeine Landeskultur durch eine Neueinteilung der Grundstücke auszugleichen, die Zerschneidungen zuminimieren und die Flurstücke der Teilnehmer zu arrondieren.Weitere Ziele sind u.a.:

- Entschädigungsregelung für Eigentümer und Nutzer

- katasterrechtliche Neueinteilung des Gebietes und ländliche Wegebaumaßnahmen

- Neuordnung und Arrondierung des ländlichen Grundbesitzes

- Unterstützung von Maßnahmen der naturnahen Gewässerentwicklung und des Naturschutzes

- Klärung der Eigentumsverhältnisse an Wegen, Gewässern

- Ausbau des ländlichen Wegenetzes und Umsetzung landschaftspflegerischer Maßnahmen

Die Durchführung des Verfahrens richtet sich nach dem Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) §§ 87 ff. Die Leitung obliegtdem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark (ALFF)Außenstelle Salzwedel.

Konstituierung von Stadtrat und Kreistag vorbereitet

39 Tagesordnungspunkte im Stadtrat und 42 im Kreistag sind nächste Woche bei den konstituierenden Sitzungen ordentlich über die Bühne zu bringen. Als Bürgermeister gab es in dieser Woche verschiedenen Beratungen in Osterburg für die Stadtratssitzung und als Vorsitzender von Pro Altmark in Stendal für die Kreistagssitzung abzuhalten.

Weitere Termine der Woche waren:

- Neubau Kita der Borghardt-Stiftung im Altneubaugebiet

- Auswertung des Stadtrates vom 13.06.2019

- Besuch Zirkus Smiley zum Auftritt der Grundschüler, die das Programm in nur einer Woche eingeübt und nun selbst aufgeführt haben

- Eröffnung AVACON - Jubiläumsradtour in Gardelegen (20 Jahre AVACON)

- Zeugnisübergabe Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Seehausen (am Sonnabend)

- und das übliche Büro, Verwaltung, Bürgeranliegen...

Auch das noch...

Den vollständigen Artikel der Volksstimme erreicht ihr unter diesem Link.

Mich wundert nur, dass ein prominentes CDU-Mitglied bei der Wählergemeinschaft Pro Hohe Börde kandidiert und in den Gemeinderat gewählt wurde. Im Gegensatz zur CDU Stendal droht ihm aber kein Parteiausschluss. Ob das daran liegt, dass es der Ortsverband des CDU-Landesvorsitzenden ist??

Wer es nachlesen will, findet es hier über den Link zur Volksstimme. Oder geht es bei Bürgermeister Kloth und mir nur darum, unbequeme Mitglieder loszuwerden?